-- 1 -- Ohne ö.r.R. hätten wir nur noch private Sender wie z.B. RTL ! |
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Antwort:
Problem sind nicht die Sender, sondern das Medium.
Rundfunk / TV verhindert Austausch.
Sender vs. Empfänger.
Derartige Medien sind ungeeignet für das Gelingen der Demokratie. Gebraucht werden Medien, Plattformen, Räume, welche Austausch ermöglichen. Diese existieren bisher nicht. |
-- 2 -- Im Internet kann ja jeder Fake-news verbreiten! Es kann jeder schreiben was er will. |
Antwort:
Das sind zwei verschiedene Aussagen:
Zusammenfassend: Jeder Bürger sollte das Recht haben, an jeder öffentlichen Diskussion teilnehmen zu dürfen. Ein öffentliches Medium muss das Hinterfragen und den Austausch ermöglichen. "Fake-news" sind ein Problem, welches Medien geschuldet ist, welche Hinterfragen verhindern. |
-- 3 -- Nur der öffentlich rechtliche Rundfunk ist vertrauenswürdig und glaubwürdig. |
Antwort:
Nur durch Hinterfragen ist der Wahrheitsgehalt von Aussagen festzustellen, siehe Antwort 2.2. Bei Rundfunk wird das eigene Hinterfragen durch blindes Vertrauen ersetzt. |
-- 4 -- Der ö.r. Rundfunk ist unabhängig von Wirtschaft und Politik. Die Anstalten verfolgen kein wirtschaftliches Interesse. |
Antwort:
Die hohen Gehälter und Pensionen der Mitarbeiter
hängen von der Finanzierung der Rundfunkanstalten ab. Einflussnahme auf Politik und Wirtschaft zum Selbsterhalt und zum Erhalt der Finanzierung ist damit erstrebenswert. Die Finanzierung hat großen Einfluss auf die Aktivitäten der Rundfunkanstalten. |
-- 5 -- Der Rundfunk ist staatsfern. |
Antwort:
Was gewährleistet die Staatsferne?
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-- 6 -- Ich habe keine Zeit, alles zu hinterfragen. Ich kann doch nicht alles prüfen. |
Antwort: Blindes Vertrauen ist Einladung zum Missbrauch.
Aussagen ohne Bedeutung für den Empfänger sind keine Information, sondern Unterhaltung.
Umso mehr, wenn das Interesse des Empfängers daran so gering ist, dass er die Aussage nicht hinterfragen will. Das Desinteresse am Hinterfragen wird "Vertrauen" genannt. "fake-news" erkennt man am besten durch eigenes Hinterfragen und Nachdenken. Die Umdeutung der Unterhaltung als "Information" ist Framing der ö.r. RA |
-- 7 -- Minderheiten werden vertreten. |
Es ist nicht möglich, alle Minderheiten medial zu vertreten.
Nicht einmal die Vielfalt der zugelassenen Parteien wird im Rundfunk abgebildet.
Die Auswahl der "Minderheiten" und Themen ist pure Willkür. |
-- 8 -- Nur der ö.r.R. ermöglicht die Finanzierung von Kultur und nicht rentablen Programmen. |
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-- 9 -- Der öffentlich rechtliche Rundfunk sorgt für Diversität |
Welche Diversität ist gemeint?
Diversität der Inhalte, Bevölkerungsgruppen, Minderheiten, Themen, Meinungen? Die Auswahl ist undemokratisch und willkürlich. Siehe auch Punkte 7 & 8 |
-- 10 -- Es ist sozial für Dinge zu zahlen die man selbst nicht nutzt. |
Rundfunk verhindert Austausch und Teilnahme,
er trägt nicht zu einer gesunden Gesellschaft bei. Rundfunk verhindert das Gelingen der Demokratie. Außerdem: dass Geringverdiener überzogene Gehälter & Pensionen erarbeiten & mitbezahlen müssen, die höher als die von Spitzenpolitikern sind, ist keinesfalls sozial. |
-- 11 -- Der öffentlich rechtliche Rundfunk hat einen Bildungsauftrag. |
Warum soll Bildung eine Aufgabe des Rundfunks sein, statt Aufgabe der dafür vorgesehenen Einrichtungen (Schulen, Hochschulen, Bildungseinrichtungen)? Diese Bildungseinrichtungen können auf das konkrete Bildungsbedürfnis der Auszubildenden, Schüler, usw. eingehen. Das kann Rundfunk nicht. |
-- 12 -- Irgendwo muss die Wahrheit doch herkommen! |
"Wahrheit", die nicht hinterfragt werden kann, ist nicht Wahrheit, sondern Behauptung. |
-- 13 -- Der ö.r. Rundfunk liefert zuverlässig Informationen. |
Aussagen ohne Bedeutung (Relevanz) für den Empfänger sind keine Information, sondern Unterhaltung.
Um relevante Informationen zu liefern, muss der Sender die Bedürfnisse des Empfängers kennen, was ohne Nachfrage nicht möglich ist. Jede nicht vom Nutzer getroffene Auswahl von Inhalten dient maximal der Unterhaltung, da die Relevanz für den Empfänger zufällig und unwahrscheinlich ist. weitere Informationen noch mehr informationen |
-- 14 -- Die Qualität der Sendungen ist hoch. |
Rundfunk soll wichtige und für den Empfänger bedeutsame Informationen liefern.
Aber
Rundfunk ist vor allem zum Konsumieren eingerichtet.
Die Konsumenten können nicht selbst auswählen, was für sie wichtig ist.
Stattdessen bestimmen Einzelne bei den Rundfunkanstalten, was gezeigt wird.
Das ist vor allen seichte, anspruchslose,
oft minderwertige Unterhaltung.
Zudem fehlt, dass die Zuschauer die Inhalte nicht unmittelbar hinterfragen können. Qualität bezieht sich auf "Informationen". Rundfunk liefert Unterhaltung. |
-- 15 -- Den Beitrag muss doch jeder zahlen! |
Das ist falsch. Es gibt "Befreiungen". Diese werden von den anderen Abgebenzahlern mitgetragen, entgegen dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2018. |
https://www.buergermedienverein.de/
2025/02/21 |